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Omikron-Welle im Sport : Die Gefahr des Zufalls

Düstere Prognose für die Handball-EM: Bob Hanning Bild: picture alliance/dpa

Infizierte Spieler und abgesagte Spiele: Der Sport steckt derzeit in der für ihn wohl schwierigsten Phase dieser Pandemie. Es geht für ihn um das, was ihn im Innersten zusammenhält: Fairness.

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          Sie spielen einfach weiter. In der Premier League, in der Bundesliga und beim Afrika-Cup. Springen Skischanzen herunter, sausen Slalomhänge hinab, bereiten sich auf ein Grand-Slam-Turnier in Australien vor, auf eine Handball-EM in Ungarn und der Slowakei und auf Olympische Spiele in Peking.

          Der Profisport lässt sich von der Omikron-Welle nicht aufhalten, obwohl schon jetzt in den Profiligen Europas und der Vereinigten Staaten Dutzende Begegnungen abgesagt werden mussten, weil zu viele Spieler mit dem Coronavirus infiziert waren. Also wird gezählt. Nicht mehr nur Tore und Körbe, sondern vor allem jene Männer und Frauen, die überhaupt noch antreten dürfen, weil sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Es geht nicht anders. Und trotzdem wird so jeder Wettkampf schon vor dem Beginn zu einer Lotterie.

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