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Olympische Winterspiele : Krakauer lehnen Olympia-Kandidatur ab

  • Aktualisiert am

Kein Platz für Olympia: die Krakauer wollen nicht Bild: dpa

Wie in Graubünden und München haben auch die Bewohner in Krakau eine Kandidatur für die Winterspiele 2022 mit klarer Mehrheit abgelehnt. Nun wird die polnische Stadt ihre Bewerbung wohl zurückziehen.

          Die Einwohner des südpolnischen Krakau haben in einem Referendum am Sonntag eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2022 mit klarer Mehrheit abgelehnt. Wie die Wahlleitung am Montag mitteilte, stimmten 69,7 Prozent der Wähler gegen die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt. Mit einer Wahlbeteiligung von nahezu 36 Prozent ist das Referendum, das gleichzeitig mit der Wahl zum Europäischen Parlament abgehalten wurde, gültig.

          Es gilt als wahrscheinlich, dass Krakau nach diesem Wählervotum seine Olympia-Bewerbung zurückziehen wird. Zuvor hatten bereits die Bewohner von München und Graubünden Olympia-Bewerbungen abgelehnt. In Stockholm votierte der Stadtrat gegen eine Kandidatur. In Oslo steht die Entscheidung noch aus, in der norwegischen Regierung gibt es derzeit keine Mehrheit. Weitere Kandidaten sind Almaty (Kasachstan), Peking und Lwiw (Ukraine). 2018 finden die Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea statt.

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