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Winterspiele in Peking 2022 : Und Bach sagt sorry

Von Präsident zu Präsident: Xi Jinping (links) und Thomas Bach Bild: Picture-Alliance

Zwischen Boykott und Begeisterung: In einem Jahr beginnen die Olympischen Winterspiele in China. Doch die Menschenrechtslage ist „dramatisch“. Wie reagiert das IOC?

          5 Min.

          Chinas Hoffnungen ruhen auf Eileen Gu. Die Freestyle-Skiläuferin ist eine der wenigen chinesischen Sportlerinnen, denen bei den Olympischen Winterspielen 2022 eine Goldmedaille zugetraut wird. Die in San Francisco geborene Tochter einer Chinesin und eines Amerikaners war bis 2019 amerikanische Staatsbürgerin. China hat sie eingebürgert, weil dem Land die wintersportlichen Talente und Traditionen fehlen.

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          In Südkorea 2018 kam die sonst so stolze Sportnation nur zu einer Goldmedaille. Als Staats- und Parteichef Xi Jinping vor zwei Wochen die für kommenden Winter parat stehenden Sportstätten besichtigte, hob er hervor, dass das Land bei „null“ gestartet sei, als es vor sechs Jahren den Zuschlag für die Winterspiele 2022 bekam. Dass einige wenige Athleten inzwischen zur Weltspitze vorgedrungen sind, die meisten eingebürgert, wertete Xi als Beleg für „die Führerschaft der Partei“, die „Vorteile“ des chinesischen Systems und der „Zentralisierung der Macht“ unter seiner Führung.

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