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Kandidat Rhein-Ruhr-Region : Ein jungfräulicher Traum von Olympia

  • -Aktualisiert am

Die olympischen Ringe hängen hoch: Auch zu hoch für Rhein-Ruhr? Bild: dpa

Eine Olympiabewerbung der Rhein-Ruhr-Region erscheint wie ein kaum zu lösendes, komplexes Problem. Aber die Begeisterung von Michael Mronz kann ansteckend wirken.

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          Wenn Michael Mronz von seinem Olympiaprojekt spricht, entstehen blühende Landschaften vor den inneren Augen seiner Zuhörer. Aus der Rhein-Ruhr-Region soll ein metropolenartiges Konstrukt werden, das der Eventmanager gerne mit dem Silicon Valley vergleicht: vernetzt, digitalisiert, lebenswert, wohlhabend, gebildet und natürlich klimafreundlich. Die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen 2032 könne den heterogenen Landstrich zwischen Aachen und Dortmund, zwischen Bonn und Oberhausen grundlegend verwandeln, sagt Mronz.

          Sein Slogan: „Wir wollen keine Dinge für Olympia anschieben, sondern durch Olympia.“ Man kann sich dieser Phantasie von einer strahlenden Zukunft wunderbar hingeben, sogar als Mittel gegen die immer weiter zerfallende Gesellschaft tauge dieses Großevent, schwärmte der frühere Fechtolympiasieger Arnd Schmitt diese Woche auf einem Olympia-2032-Symposium an der Fresenius Hochschule in Köln: Im an vielen Stellen zerstrittenen Sport gehe es genau wie in der gesamten Bevölkerung um die Erzeugung eines neuen „Wir“, das sei, was „endlich mal alle verstehen müssen“. Spontaner Applaus.

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