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Spiel mit dem Feuer : Japanische Risiken

Yoshiro Mori, Präsident des Olympia-Organisationskomitees Bild: AFP

Mehr als die Hälfte der Japaner wünscht sich eine Absage oder eine Verschiebung der Olympischen Spiele. Doch die Verantwortlichen wollen die Fackel trotzdem brennen sehen. Das wird wohl zu Problemen führen.

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          Der erste Kraftakt ist geschafft. Ein Jahr vor dem Beginn der verschobenen Olympischen Spielen in Tokio haben die japanischen Organisatoren 42 Sportstätten und auch die Nutzung des Olympischen Dorfs gesichert. Das war nicht einfach. Sportanlagen und Messehallen waren schon für andere Zwecke gebucht. Die Schlüsselübergabe für schon verkaufte Wohnungen im Olympischen Dorf wird verschoben. Die Olympioniken werfen so Geschäfts- und Lebenspläne durcheinander.

          In Japan machte eine Familie Schlagzeilen, deren Mädchen nun nicht in der Nähe des Olympischen Dorfes seine Schullaufbahn beginnen kann. Wie teuer die Besitzer der Anlagen sich die abermalige olympische Nutzung haben bezahlen lassen, darüber schweigt das Organisationskomitee sich aus. Die Rechnung wird den Steuerzahlern später präsentiert werden. Doch der Anfang für die Neuauflage der verschobenen Spiele ist gemacht. Auch der Zeitplan für die Wettkämpfe steht.

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