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„Neutrale Athletin“ : Weitspringerin Klischina darf nach Rio

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Wohl derjenigen, die in Florida studiert: Darja Klischina. Bild: dpa

Die russische Weitspringerin Darja Klischina darf in Rio als Einzelstarterin antreten. An ihrem Nebenjob als Model liegt es nicht.

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          Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat die Teilnahme der russischen Weitspringerin Darja Klischina an Olympia 2016 in Rio und anderen internationalen Wettkämpfen genehmigt. Im Zuständigkeitsbereich der Leichtathletik kann sie als „neutrale Athletin“ starten, da der russische Leichtathletik-Verband wegen flächendeckenden Dopings gesperrt ist. Bei Olympia dürfte sie sogar unter russischer Flagge dabei sein, weil das Russische Olympische Komitee nicht suspendiert ist.

          Klischina lebt in Florida und konnte nachweisen, dass sie von einem nichtrussischen Doping-Testsystem überwacht war. Parallel dazu gehört sie zu den bekanntesten der insgesamt 68 Athleten, die beim Internationalen Sportgerichtshof Cas eine Starterlaubnis für Rio beantragt haben.

          Nach den Enthüllungen der russischen Läuferin Julia Stepanowa über systematisches Doping in der Leichtathletik ihres Landes war Russland gesperrt worden. Stepanowa durfte bei der EM – ebenfalls als „neutrale Athletin“ – über 800 Meter antreten. Über ihren Start in Rio wurde noch nicht endgültig entschieden.

          Sieben-Meter-Springerin und Model Klischina hat am 21. Juni bei den russischen Meisterschaften in Tscheboksary mit 6,84 Meter den Titel gewonnen und könnte bei Olympia um eine Medaille kämpfen. 2011 und 2013 wurde sie jeweils Hallen-Europameisterin. Bei der Freiluft-EM 2014 gewann die heute 25-Jährige Bronze. Für die Sommerspiele 2012 hatte sie sich nicht qualifiziert. Bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2013 wurde Klischina jeweils Siebte.

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