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Machtkampf im DFB zieht Kreise : Sechs Vizepräsidenten distanzieren sich von Peters

„Harte Entscheidungen sind gefragt“, schrieb Peter Peters mit Blick auf den Konflikt zwischen DFB-Präsident Keller und Generalsekretär Curtius. Bild: dpa

Sie hielten sich an die Festlegung, „nicht in den Medien übereinander, sondern persönlich und miteinander zu sprechen“, schreiben sechs DFB-Vizepräsidenten über die Kritik ihres Präsidiumskollegen Peters.

          1 Min.

          Die Auseinandersetzungen in der Spitze des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) ziehen weitere Kreise. Sechs Vizepräsidenten des Verbandes unter Führung des 1. Vizepräsidenten Koch sowie Schatzmeister Osnabrügge haben sich am Freitag in einer offiziellen DFB-Erklärung von der Kritik ihres Präsidiumskollegen Peters distanziert.

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Der ebenfalls 1. Vizepräsident des DFB, zudem Aufsichtsratsvorsitzender und 1. stellvertretender Sprecher des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga hatte in einem Gastbeitrag im „Kicker“ gefordert, Konsequenzen aus einem internen DFB-Machtkampf zu ziehen, der dem Verband schade und ihn in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtige. „Harte Entscheidungen sind gefragt“, schrieb Peters mit Blick auf den Konflikt zwischen DFB-Präsident Keller und Generalsekretär Curtius.

          „Peter Peters steht als 1. Vizepräsident des DFB in der Mitverantwortung. Wir halten uns darüber hinaus strikt an die am 23. Oktober einstimmig getroffene Festlegung, nicht in den Medien übereinander, sondern persönlich und miteinander zu sprechen“, heißt es nun in der von den sieben DFB-Funktionären unterzeichneten Erklärung. DFB-Präsident Keller, auf dessen Seite sich Peters als Vertreter des Profifußballs geschlagen hatte, unterzeichnete die Erklärung nicht.

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