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FC Bayern in Qatar : Mia san „Emia“

Der Strippenzieher des FC Bayern weiß, bei wem er sich zu bedanken hat: Karl-Heinz Rummenigge Bild: dpa

Bei aller Terminhetze, die zu beklagen ist: Eine Klub-WM im Februar in Qatar nimmt der FC Bayern gerne mit. Da stören auch keine provinziellen Kleingeister von Bielefeld bis Stuttgart.

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          Clever von Karl-Heinz Rummenigge, sein kleines, feines Œuvre an Dankesreden in dieser Woche anzureichern: „Ich möchte mich bei der Fifa und ihrem Präsidenten Gianni Infantino bedanken, dass es auch in Zeiten von Corona möglich ist, um diesen Titel zu spielen.“ Klub-WM in Qatar im Februar, oder wie sie beim FC Bayern sagen: Mia san Emia. Da lohnt sich das Invest, da freut sich Qatar Airqays. Und jetzt alle: „Football‘s qoming home, it‘s qoming home, it‘s qoming ...“

          Derweil darf die Global Fan Audience gespannt sein, was sich der bajuqarische, pardon, -warische Superklub einfallen lässt für das Traditionsturnier am Golf. Ein Sondertrikot, Aufschrift „Danke, Qa -T--- ar“? CEO Rummenigge, der sich zuletzt so sehr ärgern musste über provinzielle Kleingeister von Bielefeld bis Stuttgart, denkt selbstverständlich weiter: Wer weiß schon, wie sich der Dank an Infantino auszahlen wird. Hat der „Freund des Fußballs“ (Zitat KHR) am Ende der Corona-Chose doch die meisten Reserven, also: die richtigen Investoren?

          Bye, bye, boring Bielefeld, hallöchen, süße Fifa-SuperLeague. Na gut, das war Science Fiction. Niemand hat die Absicht, eine geschlossene Liga zu errichten. Konzentrieren wir uns auf die Viertelmillion-Euro-Frage: Hat Rummenigge im Flieger nach Qatar die Uhren im Handgepäck, die ihm „ein Freund“ dort einst vermachte? Wär doch ein schöner Weg, Dank zu zollen.

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