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Kampf um die Fußball-WM : Der süße Kuchen

Es scheint klar, woher das Geld kommen wird, das den Fußball finanziert – und welche Probleme das mit sich bringt. Bild: dpa

Immer mehr Geld, immer mehr Fußball: Wie, wann, wo und für wen die Stars in Zukunft spielen, ist noch unentschieden. Wer das bezahlt, scheint klar – aber wem wird der Appetit vergehen?

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          Am selben Nachmittag, an dem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) öffentlich machte, dass sein Präsidium bis auf Weiteres nichts hält von Fußballweltmeisterschaften im Zwei-Jahres-Rhythmus, veröffentlichte das Büro des saudischen Kronprinzen ein Foto. Es zeigt den Kronprinzen, Muhammad Bin Salman, in Shorts und Freizeithemd, den Emir Qatars in Polohemd und Badehose und den Nationalen Sicherheitsberater der Vereinigten Arabischen Emirate im Fitness-Shirt.

          Die blendende Laune der drei bei einem Treffen am Freitag am Roten Meer ist für den Fußball schon deshalb relevant, weil es belegt, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf der einen und Qatar auf der anderen Seite ihren Konflikt hinter sich gelassen haben. Die von Gianni Infantino, dem Präsidenten des Internationalen Fußball-Verbands FIFA, propagierte Idee von der Halbierung des Weltmeisterschaftsrhythmus zur Verdoppelung der Turniere wurde formal nicht nur vom saudischen Verband lanciert, sie würde wohl auch mit saudischem Geld finanziert.

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