https://www.faz.net/-gtl-9zi4o

Olympia 2021 : „Vereint kämpfen“

  • Aktualisiert am

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus und IOC-Präsident Thomas Bach wollen gemeinsam kämpfen. Bild: Reuters

IOC-Chef Bach und WHO-Generaldirektor Ghebreyesus kündigen einen gemeinsamen Aktionsplan an. Die Corona-Krise mache noch offensichtlicher, wie wichtig Sport für die generelle Gesundheit sei.

          1 Min.

          Mit einer gemeinsamen Absichtserklärung wollen das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Rolle des Sports im Kampf gegen Pandemien stärken.

          IOC-Chef Thomas Bach rief die „Regierungen der Welt“ am Samstag bei der Unterzeichnung der Vereinbarung dazu auf, die stärkere Unterstützung körperlicher Betätigung in ihre Förderprogramme aufzunehmen. Die Corona-Krise mache „noch offensichtlicher, wie wichtig Sport für die generelle Gesundheit ist“, sagte Bach. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus kündigte einen gemeinsamen Aktionsplan an. „Sport hilft den Menschen, gesund zu bleiben. Jeder sollte aktiv bleiben“, sagte er.

          Die Organisation berät das IOC auch bei der Neuorganisation der um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokio. Zweifel, dass die Sommerspiele im Juli 2021 wie geplant ausgetragen werden können, wies Bach zurück. „Wir sind ein Jahr und zwei Monate entfernt. Wir werden die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen“, sagte der 66-Jährige. Dabei werde das IOC dem Rat der WHO folgen.

          Bach bekräftigte, dass die Spiele in einem „sicheren Umfeld für alle“ organisiert würden. WHO-Generaldirektor Ghebreyesus betonte, die Welt müsse „vereint kämpfen, um Covid-19 zu besiegen“. In Tokio könne die Menschheit zusammen ihren „Triumph gegen die Pandemie feiern“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mietshaus in Berlin: Nicht nur in der Hauptstadt erwarten Fachleute steigende Immobilienpreise.

          Immobilienpreise : „Die Party geht weiter“

          Die Immobilienpreise steigen und steigen. In den großen Städten raten die Gutachter mitunter sogar vom Kauf ab. Dafür ziehen mehr Menschen ins Umland und treiben dort die Preise.