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Lukrativer Sponsorenvertrag : Milliarden aus der Flasche für das IOC

  • -Aktualisiert am

Die Tinte ist trocken: James Quincey von Coca Cola, IOC-Prasident Thomas Bach und Minfang Lu von Mengniu (von links) Bild: Reuters

Dem IOC gelingt es, einen der größten Sponsorverträge abzuschließen, die es je im Sport gab. Der traditionelle Sponsor Coca Cola schließt sich mit dem chinesischen Milchprodukt-Riesen Mengniu zusammen – und zahlt eine enorme Summe.

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          Olympischer Geist aus der Flasche: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Montag, am Tag nach den Feierlichkeiten zu seinem 125. Bestehen, einen milliardenschweren Deal bekannt gegeben. Der traditionelle Sponsor Coca Cola, seit 1928 dabei, schließt sich mit dem chinesischen Milchprodukt-Riesen Mengniu innerhalb des bestehenden TOP-Sponsoringprogramms zu „Joint Worldwide Partners“ des IOC zusammen. Der Vertrag, der in Lausanne in Anwesenheit von Journalisten unterzeichnet wurde, gilt von 2021 bis 2032.

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Über den finanziellen Umfang machten die Beteiligten keine Angaben – in verschiedenen Medien kursierte die Zahl von drei Milliarden Dollar (2,64 Milliarden Euro). „Es ist ein bedeutendes Arrangement“, sagte James Quincey, CEO von Coca Cola zumindest. Man sehe darin die Möglichkeit, zu den eigenen Getränkekategorien das Thema Milchprodukte hinzuzufügen. Dem IOC ist es damit gelungen, einen der größten Sponsorverträge abzuschließen, die es je im Sport gab.

          Es sei eine einzigartige Partnerschaft, betonte IOC-Präsident Thomas Bach. Es gehe nicht nur um Sponsoring, sondern darum, Werte zu teilen. Die beiden Unternehmen mit ihrer hohen Präsenz bei den Konsumenten weltweit, wollten die olympischen Werte bei der jungen Generation verbreiten. Die Popularität Olympias hat etwa bei potentiellen Bewerberstädten zuletzt deutlich abgenommen. Die Vereinbarung schließe beispielloses Investment in traditionelle und digitale Medien ein, heißt es in einer IOC-Pressemitteilung. Ausdrücklich erwähnte Bach den IOC-eigenen Sportkanal Olympic Channel.

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