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Interview zum DOSB-Präsidenten : „Hörmanns Druck war bedrohlich“

Dieckhoff über Hörmann: „Ich hätte erwartet, dass der Präsident einer Sportorganisation sportliche Aktivitäten unterstützt. Bei großen Unternehmen ist dies üblich.“ Bild: dpa

Thomas Dieckhoff leitete zwei Jahre lang die Deutsche Sport Marketing. Der Manager erlebte, wie DOSB-Präsident Alfons Hörmann intensiv Einfluss nahm. Davon berichtet er im Gespräch.

          4 Min.

          Seit Donnerstag steht der Vorwurf im Raum, dass es der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Organisation an Respekt und Fairplay mangeln lässt. Sie waren von 2017 bis 2018 Geschäftsführer der Deutschen Sport Marketing im selben Haus. Deckt sich der Vorwurf mit Ihrer Erfahrung?

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Ich habe Herrn Hörmann als jemanden kennengelernt, der seine Ziele mit sehr großem Engagement und großer Fachkenntnis verfolgt. Aber, wie häufig bei Führungspersonen, versteht er auch, sehr großen Druck auf eine Organisation aufzubauen. Wenn ich den offenen Brief lese, kann ich mir vorstellen, dass er und sein Team über das Maß des Akzeptablen hinausgegangen sind.

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