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Hintergrund der Skandalflagge : Das Projekt Großalbanien

  • Aktualisiert am

Flagge des Anstoßes: Großalbanien gibt es nicht Bild: Reuters

Das von den Vereinigten Staaten und der EU strikt abgelehnte Projekt „Großalbanien“ umfasst neben der Republik Albanien und der Republik Kosovo auch das südserbische Presevotal, den Westen Mazedoniens sowie Teile Montenegros und sogar Nordgriechenlands.

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          Die Landkarte mit den Umrissen eines Großalbaniens hat die einheimischen Zuschauer beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien in Belgrad am Dienstagabend in Wut versetzt. Das Projekt, das von den Vereinigten Staaten und der EU strikt abgelehnt wird, verlangt die Vereinigung aller Albaner auf der Balkanhalbinsel.

          Außer der drittstärksten Kosovo-Partei „Vetevendosje“ (Selbstbestimmung) verfolgt keine Albanerpartei dieses politische Ziel. Chefideologe dieser Idee ist der Philosoph Koco Danaj in Tirana. Im vorigen Jahr hatte er eine Unterschriftenaktion mit dem Ziel gestartet, eine Million Unterstützer zu gewinnen. Was aus der Aktion geworden ist, ist nicht bekannt.

          Großalbanien umfasst neben der Republik Albanien und der Republik Kosovo das südserbische Presevotal mit seiner lokalen albanischen Mehrheit sowie den Westen Mazedoniens mit einer ebenfalls regionalen Mehrheit der Albaner sowie Teile Montenegros und sogar Nordgriechenlands. Die Bevölkerung in einem solchen Staatsgebilde würde bis zu knapp sechs Millionen Menschen ausmachen.

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