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Hackerangriff im Sport : Bolls Daten ausgespäht

  • Aktualisiert am

Im Visier der Datenhacker: Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll Bild: EPA

Bei dem Hackerangriff auf die Wada vor drei Jahren sind auch Daten deutscher Sportler ausgespäht worden. Die Ermittler schreiben den Angriff der Hackergruppe „Fancy Bear“ zu.

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          Der Hackerangriff auf die Welt-Doping-Agentur (Wada) im Jahr 2016 hat ein juristisches Nachspiel in Deutschland. Generalbundesanwalt Peter Frank hat nach „Spiegel“-Informationen in dem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen „geheimdienstlicher Agententätigkeit“ eingeleitet. Hintergrund ist, dass bei dem Angriff vor drei Jahren auch die bei der Wada hinterlegten Daten deutscher Sportler, etwa von Tischtennisprofi Timo Boll oder Speerwerferin Christina Obergföll, ausgespäht wurden.

          Die Ermittler schreiben den Angriff der Hackergruppe APT28 zu, auch bekannt unter dem Namen „Fancy Bear“. Die Gruppe wird dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugerechnet. Bei dem Angriff auf die Wada hatten die Hacker Daten über Doping-Kontrollen zahlreicher Athleten entwendet.

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