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Botschaft von Cori Gauff : „Bin ich die Nächste?“

  • Aktualisiert am

Cori Gauff: „Bin ich die Nächste?“ Bild: Reuters

Auch die amerikanische Tennisspielerin Cori Gauff erhebt mit einem eindrucksvollen Video ihre Stimme gegen Rassismus und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten.

          1 Min.

          Auch Tennis-Jungstar Cori „Coco“ Gauff hat sich der Protestwelle gegen Polizeigewalt gegen Schwarze in den Vereinigten Staaten angeschlossen. In einem eindringlichen TikTok-Video, das sie auch auf Twitter veröffentlichte, trägt die 16-Jährige Amerikanerin einen schwarzen Kapuzenpulli, zeigt Fotos von Todesopfern wie George Floyd und fragt per Texteinblendung während sie ihre Hände erhebt: „Bin ich die Nächste?“ Der Clip endet mit der Botschaft: „Ich nutze meine Stimme. Wirst Du Deine benutzen?“

          Floyd war am Montag nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben. Der Polizist, der während einer Festnahme minutenlang auf Floyds Nacken gekniet hatte, wurde mittlerweile aus dem Polizeidienst entlassen, festgenommen und angeklagt.

          Der Vorfall hat massive Proteste bis hin zu Ausschreitungen nach sich gezogen. Zahlreiche amerikanische Sportstars wie Basketballprofi LeBron James oder Football-Quarterback Colin Kaepernick und Popgrößen wie Taylor Swift nutzten in den vergangenen Tagen bereits ihre Plattform, um Zeichen gegen institutionellen Rassismus und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten zu setzen.

          Kaepernick hat dabei auch die massiven Proteste nach dem Tod von Floyd in Minneapolis verteidigt. „Wenn Höflichkeit zum Tod führt, ist Revolte die einzige logische Reaktion“, schrieb der 32-Jährige schon vor zwei Tagen auf Twitter: „Wir haben das Recht, uns zu wehren! Ruhe in Power George Floyd.“

          Auch Footballprofi Joe Burrow richtete einen Appell an die Gesellschaft. „Die schwarze Gemeinschaft braucht unsere Hilfe. Sie sind zu lange ungehört geblieben", schrieb der Quarterback bei Twitter. Jeder solle die Ohren aufmachen und zuhören. „Es geht nicht um Politik, es geht um Menschenrechte“, fügte er an.

          „Die Rufe nach Frieden werden niederprasseln, und wenn sie das tun, werden sie auf taube Ohren stoßen, denn ihre Gewalt hat diesen Widerstand hervorgerufen“, fügte Kaepernick hinzu, der seit der Freistellung durch die San Francisco 49ers Anfang 2017 keinen Job mehr in der NFL findet.

          Kaepernick war zur Symbolfigur der Proteste gegen Polizeigewalt vor allem gegenüber dunkelhäutigen amerikanischen Bürgern geworden. Schon 2016 hatte Kaepernick in der National Football League (NFL) gegen Polizeigewalt und Rassismus in Amerikas Alltag demonstriert. Während der Nationalhymne, die vor jedem Spiel ertönt, kniete sich der heute 32-Jährige hin. Damit hatte er für weltweites Aufsehen gesorgt.

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