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Chef der WM 2022 in Qatar : „Der DFB-Präsident ist fehlinformiert“

Hassan Al-Thawadi kämpft als Organisations-Komitee-Chef gegen Vorurteile: „Fußball schlägt in unseren Herzen. Das wissen nur die wenigsten.“ Bild: Imago

Die Fußball-WM 2022 ist umstritten: Organisationschef Hassan Al-Thawadi spricht im Interview über Kritik, geopolitische Komplotte, Tote auf Baustellen, Verbindungen zum FC Bayern – und eine „Kampagne“ gegen Qatar.

          7 Min.

          Der im Jahr 1978 geborene Hassan Al-Thawadi gehört nicht zur royalen Herrscherfamilie in Qatar, sondern entstammt dem Bürgertum des kleinen Emirats. Er ist Jurist, studierte in Sheffield und arbeitete ursprünglich für Qatar Petroleum sowie die Qatar Investment Authority. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der WM-Bewerbung wurde der viersprachige Al-Thawadi mit dem Zuschlag an das Land im Jahr 2010 Chef des Organisationskomitees. Das WM-Turnier soll zwischen dem 21. November und 18. Dezember 2022 mit 32 Mannschaften stattfinden.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seit Qatar vor zehn Jahren den Zuschlag für das Turnier der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 erhielt, sind Sie der Chef des Organisationskomitees. Was haben Sie in dieser von heftiger Kritik geprägten Zeit für sich persönlich gelernt?

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