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Geldnot beim DFB? : Das Füllhorn versiegt

  • -Aktualisiert am

Keine Länderspiele, kein DFB-Pokal – keine Einnahmen: Auch der reichste Verband muss da neu rechnen. Bild: Picture-Alliance

Der Deutsche Fußball-Bund durfte stets aus dem Vollen schöpfen, aber die Corona-Krise könnte den Verband schwer treffen. Eine Baustelle belastet den Haushalt besonders.

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          In einer virtuellen Versammlung via Internet hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Mitarbeiter nach F.A.Z.-Informationen am Donnerstag schon mal auf mögliche Krisenszenarien in der Corona-Pandemie vorbereitet. Der Verband mit Hauptsitz im Frankfurter Stadtwald zählt inzwischen fast 450 Angestellte, die wie viele andere Betriebe im Land derzeit von zu Hause aus arbeiten. Auch Worte wie Kurzarbeit und Gehaltsverzicht sollen in der Netzsitzung gefallen sein, wobei DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius zuvor mitgeteilt hatte, dass dies in der aktuellen Situation „noch nicht“ in den Blick geraten sei. Aber was ist derzeit schon klar.

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          Der größte nationale Sportfachverband der Welt, unter dessen Dach mehr als sieben Millionen Sportler in fast 25.000 Vereinen kicken und der stets über eine erhebliche Wirtschaftskraft verfügt hat, kämpft ebenfalls gegen die finanziellen Folgen der Krise. Nicht nur im Milliardengeschäft Bundesliga zittern die Klubs. Im DFB, der stets aus dem Vollen schöpfen konnte, breitet sich die Furcht vor hohen Verlusten aus. Auch für seinen neuen Präsidenten Fritz Keller, Winzer und Gastronom aus Südbaden, ist dies zum Start eine heikle Last.

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