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Europapokal-Ausschluss : Cas lehnt Beschwerde von Trabzonspor ab

  • Aktualisiert am

Keine Gnade für Trabzonspor: Die Rote Karte, die Dursun hier dem Schiedsrichter zeigt, gilt dem ganzen Klub. Bild: Reuters

Trabzonspor bleibt für zwei Jahre von der Teilnahme an den Klubwettbewerben der Uefa ausgeschlossen. Der türkische Fußball-Klub hatte gegen Regeln des Financial Fairplays verstoßen.

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          Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union Uefa zum Ausschluss des türkischen Clubs Trabzonspor aus dem Europacup bestätigt. Damit bleibt der türkische Vizemeister von der Teilnahme an den Uefa-Clubwettbewerben in den Jahren 2020/21 und 2021/22 ausgeschlossen.

          Die Uefa hatte mit dem Ausschluss Verstöße des türkischen Clubs gegen das Financial Fairplay geahndet. Grund für die Bestrafung war der Verstoß gegen eine Übereinkunft aus dem Jahr 2016. Darin hatte sich Trabzonspor laut Uefa verpflichtet, dass Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen sollen. Nun seien die Ziele für das Finanzjahr 2019 nicht erreicht worden, begründete die Uefa. Der Verband hatte die Strafe schon vor elf Monaten ausgesprochen, damals aber noch zur Bewährung ausgesetzt.

          Trabzonspor hatte gegen die Strafe am 13. Juni 2020 Berufung beim Cas eingelegt. Das Cas-Schiedsverfahren wurde auf beschleunigter Basis durchgeführt. Nachdem der für diese Angelegenheit zuständige Einzelschiedsrichter die schriftlichen Eingaben und Beweise der Parteien berücksichtigt hatte, stellte er fest, dass Trabzonspor das erforderliche Finanz-Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 nicht erreicht hatte und wies daher die Beschwerde zurück.

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