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DFB-Präsident Fritz Keller : Bei der AfD gibt es nichts zu moderieren

  • -Aktualisiert am

Klare Haltung zur AfD gefordert: DFB-Präsident Fritz Keller mahnt aber erst einmal vor einer „pauschalen Ausgrenzung“. Bild: EPA

Fritz Keller mahnt vor einer „pauschalen Ausgrenzung“ der AfD durch den deutschen Fußball. Der DFB-Präsident könnte überzeugender argumentieren. Er müsste nur seinen Worten zu den Werten des Fußballs folgen.

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          Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) muss ein Moderator sein, wenn ihm die Vereinigungskraft des Sports am Herzen liegt. Keine Unterhaltung zieht mehr Menschen in ihren Bann als der Fußball. Sie kommen aus allen Schichten mit den unterschiedlichsten Wurzeln. Umso größer ist die Verantwortung von Fritz Keller als der neuen Stimme des DFB in diesen Zeiten.

          Schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit hat der Winzer, Gastronom und Fußballkenner die Bedeutung des größten Sportverbandes auf diesem Planeten zu seinem Thema gemacht und gesagt, was Vorgänger vermieden: Der Fußball muss sich „einmischen“. Also nicht, wie häufig in der Vergangenheit, nur zuschauen oder gar so tun, als sei das schöne, aufregende Spiel zu seinem Schutz von gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu isolieren.

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