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„Sterne des Sports“ : Steinmeier ruft zu Solidarität und Zuversicht auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ Bild: dpa

In der Corona-Pandemie hat der Sport mitunter kreative Lösungen gefunden, um dennoch Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche anzubieten. Dafür gibt es nun ein Lob vom Bundespräsidenten.

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          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der Verleihung der Sterne des Sports am Montag in Berlin den Umgang der Vereine mit den derzeit besonderen Belastungen gewürdigt – „nicht nur weil das Geld fehlt, sondern weil sie sich mit Dingen auseinandersetzen müssen, die normalerweise nicht zum Programm gehören“.

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Steinmeier nannte beispielhaft das Entwerfen von Hygienekonzepten, um Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche anzubieten. Nach der Auszeichnung von IcanDo Hannover, Verein für Spiel, Sport, Bewegung und soziale Arbeit, mit dem ersten Preis und 10.000 Euro rief der Präsident zu Vernunft, Solidarität und Zuversicht auf. So werde man zur Normalität zurückkehren können, auch im Sport.

          Steinmeier hätte auch die Preisverleihung, die üblicherweise ein Familientreffen des Vereins- und Breitensports ist, als Beispiel für die Einschränkungen durch die Pandemie nennen können. Allein er, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, und die Präsidentin des Bundes der Volks- und Raiffeisenbanken, Marija Kolak, welche den Wettbewerb fördert, waren am Montag in Berlin zusammengekommen. Selbst die Sieger wurden zu ihrer Ehrung im Live-Stream lediglich per Video zugeschaltet.

          „Wir können das Engagement der Ehrenamtlichen gar nicht genügend würdigen“, sagte Steinmeier. Er betonte, dass sie Verantwortung als Verpflichtung übernähmen, dass sie Arbeit und in manchen Fällen auch Geld in ihre ehrenamtliche Tätigkeit steckten – „all die Menschen, die sich um mehr kümmern als sich selbst“.

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