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Formel 1 : Bahrein und Abu Dhabi gegen Qatar

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Sport der Zukunft: Doha will alles Bild: AP

Stadtrennen in Doha oder Grand Prix auf dem Losail-Kurs. Im Zuge seiner Bemühungen um Top-Sportereignisse lockt Qatar auch die Formel 1. Doch die Nachbarn aus Bahrein und Abu Dhabi wollen das verhindern.

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          Qatar muss wegen des Widerstands seiner arabischen Nachbarn vorerst auf ein Formel-1-Rennen verzichten. Nach Angaben von Chefvermarkter Bernie Ecclestone sind die jüngsten Bemühungen Qatars um die Ausrichtung eines Grand Prix bislang am Veto von Bahrain und Abu Dhabi gescheitert, die bereits Gastgeber für die Königsklasse sind. „Als das Angebot für dieses Rennen kam, habe ich die Leute dort zusammengebracht und gesagt: Könnt Ihr das unter euch regeln? Es ist ihnen nicht gelungen“, zitierten britische Medien Ecclestone am Freitag.

          Bahrein habe sich als erster Formel-1-Gastgeber in der Region seinerzeit ein Vetorecht gegen weitere Rennen in der Nachbarschaft ausbedungen. Später habe sich das Königshaus aber mit Abu Dhabi darauf verständigt, dass auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Grand Prix ausgerichtet werden darf.

          Nun lockt auch Qatar im Zuge seiner wachsenden Bemühungen um Top-Sportereignisse die Formel 1. Im Gespräch ist ein Rennen auf dem Losail International Circuit. Dort fährt bereits die MotoGP. Als Alternative nannte Ecclestone jüngst auch ein Stadtrennen in Doha. Ohne die Zustimmung aus Bahrein und Abu Dhabi könne er diese Pläne jedoch nicht weiter verfolgen, erklärte der 84-Jährige nun.

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