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Folgen der Corona-Krise : „Taskforce“ im Eishockey angedacht

Eiszeit ausgesetzt: Wann springt in Deutschland der Puck wieder über das Eis? Bild: Imago

Am 10. März brach die Deutsche Eishockey Liga ihre Saison wegen der Corona-Krise ab. Nun soll ein Konzept erarbeitet werden, das den „schrittweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb“ ermöglichen soll.

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          Franz Reindl, der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, hat die Gründung einer „Taskforce“ angeregt, die für die 28 Profiklubs der ersten und zweiten Liga sowie alle Amateure und Nachwuchsteams ein Konzept erarbeiten soll, das den „schrittweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb“ ermöglichen soll.

          Zentraler Bestandteil des Plans ist die Überlegung, dass bis auf weiteres wegen der Corona-Pandemie alle Spieler mit einem durchsichtigen Vollgesichtsschutz auflaufen könnten, um dadurch das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Bislang ist diese Kopfbedeckung nur für Jugendliche und Frauen-Teams vorgeschrieben.

          Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hatte am 10. März entschieden, die Saison abzubrechen. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bezifferte den dadurch entstandenen Schaden auf rund 20 Millionen Euro. Von Verbandsseite wurden Verluste im „sechsstelligen Bereich“ angekündigt, die aus der abgesagten WM in der Schweiz und ausgefallenen Länderspielen resultieren. Am Turnier um den Deutschland Cup Anfang November in Krefeld will der DEB festhalten.

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