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Nachfolger von Blatter : Fifa-Präsident Infantino trotz Gegenstimmen in IOC gewählt

  • Aktualisiert am

Eine Goldmedaille ist es nicht: Fifa-Präsident Gianni Infantino wird von IOC-Präsident Thomas Bach ins IOC aufgenommen. Bild: Reuters

Ehrenwerte Gesellschaft: Fifa-Präsident Gianni Infantino ist in Lausanne bei 13 Gegenstimmen ins Internationale Olympische Komitee gewählt worden. Seit Sepp Blatters unrühmlichem Ausscheiden war die Fifa nicht vertreten.

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          Gianni Infantino ist auf der 135. Session in Lausanne ins Internationale Olympische Komitee (IOC) gewählt worden. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa tritt die Nachfolge von Joseph Blatter an. Der ehemalige Fifa-Präsident hatte das Gremium 2015 verlassen. Infantino erhielt bei seiner Wahl 63 Stimmen. 13 IOC-Mitglieder stimmten gegen ihn, drei enthielten sich. Neben Infantino wurden auch der Amerikaner David Haggerty  und der Japaner Yasuhiro Yamashita als neue Mitglieder ins IOC gewählt.

          Der Engländer Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics, wurde Anfang Dezember wegen der „Gefahr von Interessenkonflikten“ nicht vorgeschlagen. Coe ist Executive Chairman eines Sportmarketingunternehmens. Seine Wahl könnte aber vor den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Tokio (24. Juli bis 9. August) folgen. „Sebastian Coe bleibt für Tokio die Tür offen“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

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