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Fifa-Präsidentschaftskandidat : Scheich Salman streicht Frauen

Umtriebig: Scheich Salman bei der Verleihung des Siegerpokals in der U-23 Meisterschaft der Asiatischen Konföderation an Japan Bild: AFP

Der umstrittene Kandidat für die Nachfolge Joseph Blatters, Scheich Salman, sollte sich in einer Erklärung gegen Menschenrechtsverletzung im Sport aussprechen – und hat dabei eine ganz eigene Herangehensweise.

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          Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa, Kandidat für das Präsidentenamt im Fußball-Weltverband Fifa und Präsident des asiatischen Kontinentalverbandes, hat eine Erklärung unterschrieben, in der er verspricht, Menschenrechtsverletzungen im Sport zu verhindern, sollte er die Wahl am 26. Februar gewinnen.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          Diese Erklärung hatte Amnesty International allen fünf Kandidaten abverlangt. Salman, dem zumindest die politische Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen in seiner Heimat Bahrein vorgeworfen wird, änderte allerdings die Erklärung in mehreren Punkten. Er strich die Bezüge zu den Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Qatar. Außerdem zu Frauen. Und zu Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT).

          In einer Erklärung gab Salman, Mitglied des Königshauses von Bahrein, an, er habe den Geltungsbereich seines Bekenntnisses erweitern wollen. Er sprach von einer „umfassenden Herangehensweise“. Scheich Salman wehrt sich gegen Vorwürfe mehrerer Menschenrechts-Organisationen, er trage Schuld an Folterungen auch an Sportlern im Zusammenhang mit der Niederschlagung der Aufstände im Jahr 2011 in seinem Land.

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