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Fifa-Berufungskommission : Sperren für Blatter und Platini reduziert

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Ein kleiner Erfolg: Blatter und Platini sind nur noch für sechs Jahre gesperrt Bild: dpa

Ein wenig Gnade für die suspendierten Spitzenfunktionäre: Die Fifa-Berufungskommission reduziert die Sperren für Blatter und Platini. Beide Funktionäre wettern gegen die Entscheidung und wollen vor den Sportgerichtshof Cas ziehen.

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          Die letzte Mini-Hoffnung von Joseph Blatter, bei der Wahl seines Nachfolgers in Zürich noch einmal Regie zu führen, ist dahin. Die Fifa-Berufungskommission reduzierte zwar die Sperre des scheidenden Präsidenten von acht auf sechs Jahre, bestätigte aber das Urteil der Ethikhüter in der Sache. Dem gestürzten Dauer-Regenten des Fußball-Weltverbandes nützt das Urteil vor dem außerordentlichen Wahlkongress am Freitag (09.30 Uhr) somit nichts. „Ich bin tief enttäuscht von der Fifa-Rekurskommission“, sagte Blatter am Mittwoch und kündigte einen nächsten juristischen Schritt an. „Selbstverständlich ziehe ich den Fall ans Cas weiter.“ Nur ein Eilantrag könnte bis Freitag die Dinge eventuell noch ändern. Doch das ist Theorie.

          Beim Internationalen Sportgerichtshof will auch Michel Platini weiter klagen. Auch der französische Uefa-Boss bleibt wegen der dubiosen Millionenzahlung von Blatter an ihn aus dem Jahr 2011 gesperrt - auch er für nun sechs statt acht Jahre.

          Die Reaktion des Franzosen war eine Tirade: In einem Statement schrieb er von „unerträglicher Arroganz“, „Willkür“ und „Zynismus“. Er sei Opfer eines Systems, das nur das Ziel habe, seinen Aufstieg zum Fifa-Präsidenten zu verhindern. Der Wahlkongress am Freitag habe den „Stempel der Illegitimität“, wetterte Platini.

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