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Leo Messi hat in Paris digitale PSG-Token erhalten. Bild: firo Sportphoto/DPPI

Investitionen als Sponsor : Das dubiose Spiel der Krypto-Branche im Sport

  • -Aktualisiert am

eToro, Socios, FTX: Plattformen für Bitcoin und Co. investieren kräftig in den Sport. Sie hoffen auf mehr Glaubwürdigkeit und mehr Nutzer. Doch die Geschäftsabläufe sind alles andere als transparent.

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          Es gab eine Zeit, als die Suche nach neuen Quellen für den Geldkreislauf im kommerziellen Sport sehr behäbig verlief. Ehe der Verkauf von Fernsehrechten zu einem Milliardengeschäft für die großen Ligen und Wettbewerbe wie die Formel 1 wurde, vergingen Jahre. Das Fieber, das Oligarchen, Private-Equity-Firmen und andere Großinvestoren ansteckte, sich in den internationalen Fußball einzukaufen, verbreitete sich hingegen viel schneller. Mit einem deutlich spürbaren Effekt: Seitdem scheinen die Schleusen offen – für eine Mentalität, die den Fokus konsequent auf Wachstum von Umsätzen und Erträgen richtet.

          Das beste Beispiel ist das Tempo, mit dem sich seit Kurzem Unternehmen aus der Branche der Kryptowährungen an den Sport heranschmeißen und mit dem sie von den Sportverantwortlichen als zahlungskräftige Sponsoren willkommen geheißen werden. Wie seriös oder solide diese Unternehmen sind, ist mitunter schwer abzuschätzen. Zu den besonders Aktiven gehören Handelsplattform wie die in Israel gegründete eToro, die unter anderem den An- und Verkauf von Kryptowährungen ermöglicht.

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