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Erbe der Paralympics in Tokio : Die Barrieren sind im Kopf

Momente der Paralympics: Helfer unterstützen Mami Tani beim Triathlon. Bild: CHANG W. LEE/The New York Times/

Auch wenn der Kaiser kommt: Ein Massenphänomen sind die Paralympischen Spiele in Japan nicht geworden. So steht das gesellschaftspolitische Erbe des Sportwettkampfs auf dem Spiel.

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          Mehr als 100.000 Schulkinder sollten trotz der Pandemie die Paralympischen Spiele in Tokio in den Stadien verfolgen, um sich mit dem Können der Behindertensportler vertraut zu machen. Doch diese Zahl wurde weit verfehlt. Wenig mehr als 15.000 Schüler waren bei den Wettkämpfen dabei. Die Angst vor dem Coronavirus ließ viele Eltern und Schulen zurückschrecken.

          Patrick Welter
          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Ohne Massen von Schülern in den Stadien wird es für die Veranstalter noch schwieriger, die Paralympischen Spiele als Startschuss für eine behindertenfreundlichere Gesellschaft zu nutzen. Auffällig zurückhaltend sind die Veranstalter auch, wenn es darum geht, über Fernsehzuschauerquoten zu berichten. Ein Massenphänomen sind die Paralympischen Spiele in Japan nicht geworden. So steht das gesellschaftspolitische Erbe des Sportwettkampfs auf dem Spiel.

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