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Sport und Energiekrise : Kein Flutlicht nach 21 Uhr

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Sporterlebnis für Fußball-Romantiker: Kicken im Halbdunkeln (wie hier am alten Böllenfalltor in Darmstadt) Bild: dpa

DOSB-Präsident Weikert begrüßt das Maßnahmenpaket der Bundesregierung und ruft die Vereine zum Energiesparen auf. Bei einem Zweitligaklub sollen die Lichter künftig früher ausgehen.

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          Thomas Weikert, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die jüngsten Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der Energiekrise begrüßt. „Unsere Bemühungen der vergangenen Monate haben sich ausgezahlt, endlich finden die Sportvereine in Deutschland explizit Erwähnung“, sagte Weikert.

          Am Donnerstag hatte die Ampelkoalition das Papier „Wirtschaftlicher Abwehrschirm gegen die Folgen des russischen Angriffskrieges“ veröffentlicht. Als Begünstigte sind auch Sportvereine aufgeführt. „Entscheidend ist, dass die Maßnahmen schnell umgesetzt werden, denn sie sind für viele Sportvereine existenziell wichtig“, sagte Weikert. „Gleichzeitig erneuern wir unseren Aufruf an unsere Mitglieder, in den nächsten Monaten Energie zu sparen, damit der Sport seinen Beitrag zur Überwindung der Krise leistet.“

          Unterdessen soll der Stadionbetrieb von Fußball-Zweitligaklub 1. FC Nürnberg im Zuge der Energiekrise stark eingeschränkt werden. Wie aus einer Mitteilung des Nürnberger Stadtrates hervorgeht, soll unter anderem der Flutlichtbetrieb im Max-Morlock-Stadion auf maximal 21.00 Uhr begrenzt werden. Abendspiele sind für den aktuellen Tabellen-13. der zweiten Bundesliga in Zukunft somit so gut wie ausgeschlossen.

          Jedoch können die Maßnahmen nur mit der Zustimmung der Deutschen Fußball Liga (DFL) durchgesetzt werden, eine entsprechende Absprache steht laut Stadtrat aber noch aus. Auch die Rasenheizung im Stadion soll vorerst nicht mehr in Betrieb genommen werden.

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