https://www.faz.net/-gtl-a0vfz

Eisschnelllauf-Präsident Große : „Ich stehe zu den Erfolgen des DDR-Sports“

„Ich muss niemandem etwas beweisen“: Matthias Große spricht über seine Pläne im Eisschnelllauf. Bild: Picture-Alliance

Matthias Große ist Lebensgefährte von Claudia Pechstein und nun auch kommissarischer Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Das gefällt längst nicht jedem. Im Interview spricht er über seine Strategie und seine Ambitionen.

          6 Min.

          Ein „zuckersüßes Friedensangebot“ nennt der Sport-Informations-Dienst Ihr Schreiben an die Mitglieder der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), deren Präsident Sie nun sind. Das klingt verdächtig. Was steckt dahinter?

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Ich empfinde meinen offenen Brief nicht als Friedensangebot. Denn es gibt keinen Krieg. Stellen Sie sich vor: Das Haus DESG brennt seit zehn Jahren, und viele Menschen schauen diesem Brand untätig zu. Nun komme ich und sage: Ich bin bereit, zu löschen. Und Leute wie Moritz Geisreiter. . .

          Der Athletensprecher im Eisschnelllauf.

          . . . sagen: Dieser Feuerwehrmann passt mir nicht. Der macht das nicht richtig. Währenddessen brennt das Haus immer weiter. Moritz Geisreiter und ich haben außer „guten Tag und guten Weg“ noch nie einen Satz miteinander gesprochen. Mir bricht kein Zacken aus der Krone, wenn wir das nachholen. Aber ich sage auch: Man muss eine klare Linie haben und eine gewisse Hierarchie einhalten. Die Fußballer des FC Bayern München bestimmen auch nicht, wer im Aufsichtsrat sitzt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Haus auf den Lofoten: Dank ihres Staatsfonds können die Norweger im Alter beruhigt ihre schöne Natur genießen.

          Richtig Geld anlegen : Werden Sie reich wie ein Norweger!

          Dass man es auch ohne Eigenheim zu Wohlstand bringen kann, ist für viele Deutsche unvorstellbar. Wie es trotzdem möglich ist, zeigt der norwegische Staatsfonds.