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Eishockey : Sportdirektor verzweifelt gesucht

Wenn er nicht aufpasst, wird er auch noch Sportdirektor: der neue Bundestrainer Kölliker Bild: dpa

Verbandspräsident Harnos ist mit dem „Kompetenzteam Nationalmannschaft“ unzufrieden. Es hat auf der Suche nach einem Eishockey-Sportdirektor erst einen Vorschlag unterbreitet.

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          Die Suche nach einem Sportdirektor für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) entwickelt sich zu einer Hängepartie. Das räumte Verbandspräsident Uwe Harnos ein, der zudem bestätigte, dass es auch in dieser wichtigen Personalfrage Verständigungsschwierigkeiten zwischen dem DEB und den in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zusammengeschlossenen Profiklubs gibt.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Harnos ist mit der Arbeit des eigens gegründeten „Kompetenzteams Nationalmannschaft“, bestehend aus den Vereinsmanagern Peter John Lee (Berlin) und Charly Fliegauf (Wolfsburg), DEB-Vizepräsident Erich Kühnhackl und dem früheren Nationalspieler Bernd Truntschka, nicht zufrieden. Die Findungskommission unterbreitete bislang erst einen Vorschlag, wobei es sich um Truntschka selbst handelte, aktuell Geschäftsführer der zweitklassigen Landshut Cannibals.

          Harnos forderte stattdessen, weitere Bewerber für den Posten ausfindig zu machen, der seit der Entmachtung Franz Reindls im Sommer vakant ist: „Wenn man meint, dass es nur einen geben könne, wäre da was falsch“, sagte er nach dem Abschluss des Deutschland-Cups in München.

          Der künftige Mann müsse, wenn möglich, Erstliga- und internationale Erfahrung mitbringen. Spätestens im März, und damit vor der kommenden Weltmeisterschaft in Schweden und in Finnland, solle eine Entscheidung fallen. Selbst der erst im Juli neu verpflichtete Bundestrainer Jakob Kölliker, der nur einen Vertrag bis Sommer 2012 besitzt, ist den Worten von Harnos zufolge ein denkbarer Kandidat.

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