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DOSB-Präsident : Hörmann hört bei Hörmann auf

Nur noch für den DOSB da: Alfons Hörmann Bild: obs

Alfons Hörmann konzentriert sich künftig nur noch auf seine Aufgaben als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und die Hörmann-Gruppe nicht mehr als Geschäftsführer leiten. Dafür gibt es einen bestimmten Grund.

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          Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, ist nicht mehr Geschäftsführer der Hörmann-Gruppe. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der F.A.Z. Demnach hat sich der Inhaber mit dem DOSB-Chef gleichen Namens auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt. Hörmann hatte das mittelständische Unternehmen (etwa 3000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von etwa 500 Millionen Euro) über fünfeinhalb Jahre geführt. Nach Angaben seines Nachfolgers hat das „Zeit-Thema“ eine Rolle gespielt.

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          In den vergangenen zwei Jahren war Hörmann parallel zu seiner beruflichen Aufgabe als ehrenamtlicher Präsident des DOSB unter anderem intensiv in die Modernisierung des Dachverbandes, in die Reform der Leistungssportförderung und in die (gescheiterte) Olympiabewerbung von Hamburg involviert. Aus Unternehmenskreisen war zu hören, dass es weder eine Krise noch Streit gegeben haben soll. Die Unternehmenszahlen seien nach einer Phase der Restrukturierung erfreulich.

          Hörmann nimmt für seine DOSB-Arbeit nach eigener Darstellung keine Aufwandsentschädigung in Anspruch (250 Euro im Monat). Kern seiner ersten großen Amtshandlung im Sport war die Stärkung des Hauptamtes mit der Installierung eines Vorstandes – auch zur Entlastung des Ehrenamtes.

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