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Athletenvertreter im DOSB : Koch klagt über Hörmann

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„Herrn Hörmanns Darstellungen weise ich entschlossen zurück“: Athletensprecher Jonathan Koch Bild: dpa

Der Athletenvertreter im DOSB, Jonathan Koch, widerspricht in einem Brief an die Mitglieder des Sportausschusses im Deutschen Bundestag einem Vorwurf von DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

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          Der Athletenvertreter im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Jonathan Koch, hat in einem Brief an die Mitglieder des Sportausschusses im Deutschen Bundestag einem Vorwurf von DOSB-Präsident Alfons Hörmann widersprochen. Hörmann hatte bei der Konferenz der Spitzenverbände in der vergangenen Woche behauptet, dass aus „mehrseitigen Protokollen aus Sitzungsverläufen“ hervorgehe, (...) dass Koch „mehrfach zugestimmt habe zu entsprechenden Beschlusslagen“, dann aber „mehrfach von außen“ (...), „vom Verein Athleten Deutschland und vom Sportausschuss des Deutschen Bundestages unter Druck gesetzt worden sei, sich von den Beschlüssen zu distanzieren“.

          Eine Aufnahme dieser Aussage liegt der F.A.Z. vor. Koch schreibt, weder ein Mitglied des Deutschen Bundestages noch der Verein Athleten Deutschland hätten ihn in seiner Haltung, seinem Abstimmungsverhalten oder seinen öffentlichen Äußerungen beeinflusst oder Druck auf ihn ausgeübt: „Herrn Hörmanns Darstellungen weise ich entschlossen zurück.“

          Der frühere Ruderer hatte sich kurz nach Veröffentlichung eines anonymen Briefes, in dem unter anderem Hörmann die Verbreitung einer „Kultur der Angst“ in der DOSB-Zentrale vorgeworfen worden war, von einer Ehrenerklärung des DOSB-Präsidiums gegenüber Hörmann distanziert. Auch bei der inzwischen überholten Frage, ob sich die DOSB-Spitze einer Vertrauensabstimmung im September stelle solle, sieht sich Koch vom DOSB in einer Pressemitteilung falsch dargestellt. Am Mittwoch hatte Hörmann bekanntgegeben, im Dezember, wenn bei der Mitgliederversammlung eine außerordentliche Neuwahl stattfindet, nicht zu kandidieren.

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