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Doping-Verstöße : Kipsang vier Jahre gesperrt

  • Aktualisiert am

Wilson Kipsang: vier Jahre Sperre wegen diverser Versäumnisse und Vergehen. Bild: AFP

Dem ehemaligen Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang werden Versäumnisse bei der Meldepflicht sowie Manipulation vorgeworfen. Kenia gilt in Dopingkategorien als „Hochrisikoland“.

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          Der ehemalige Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang aus Kenia ist von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics (WA) wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden. Wie die AIU an diesem Freitag mitteilte, werden dem Olympiadritten von London 2012 Versäumnisse bei der Meldepflicht sowie Manipulation vorgeworfen.

          Kipsang hatte am 29. September 2013 beim Berlin-Marathon den Weltrekord um 15 Sekunden auf 2:03:23 Stunden verbessert. Im Jahr darauf wurde er an gleicher Stelle von seinem Landsmann Dennis Kimetto in 2:02:57 entthront. Diese Marke hielt vier Jahre, ehe Eliud Kipchoge (Kenia) ebenfalls in der deutschen Hauptstadt 2:01:39 Stunden lief.

          World Athletics hatte Kenia im November 2018 bei der Einteilung in die neu geschaffenen Dopingkategorien in die Gruppe A der „Hochrisikoländer“ eingestuft. Zwei Jahre zuvor hatte sogar das Aus für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gedroht. Dies konnte erst durch ein neues Anti-Doping-Gesetz verhindert werden. Dennoch gab es auch in der Folgezeit zahlreiche weitere Dopingfälle in der kenianischen Leichtathletik.

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