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Sportler auf Cannabis : „Weil sie wissen, dass wir gerne kiffen“

  • -Aktualisiert am

Kiffender Snowboard-Olympiasieger Ross Rebagliati: Goldmedaille ab- und wieder anerkannt Bild: Reuters

In Teilen Nordamerikas sind Cannabis-Produkte inzwischen gesetzlich freigegeben. Einen Einfluss auf das Anti-Doping-Regelwerk hat das bislang nicht.

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          In seinen 14 Jahren als Basketballprofi in der besten Liga der Welt hat Matt Barnes mehr als einmal demonstriert, wie schnell seine Nerven blank liegen. Das kostete Geld, denn die NBA verhängt schon bei kleinen Reibereien zwischen Spielern deftige Bußen. Und es kostete Reputation. Besonders nach einer Auseinandersetzung zwischen ihm und dem damaligen Trainer der New York Knicks. Der war nachts zu einem kleinen Techtelmechtel bei seiner früheren Gattin aufgetaucht, von der er damals bereits getrennt lebte: „Ich habe ihn in den Arsch getreten und ihr ins Gesicht gespuckt“, verriet er, als die alarmierte Polizei das Protokoll ihrer Ermittlungen veröffentlichte.

          Auf der Suche danach, den inneren Vulkan unter dem Deckel zu halten, fand Barnes, während er von Team zu Team tingelte, nur ein Mittel. „Ich bin nach dem Training nach Hause, habe einen Joint geraucht, ein Nickerchen gemacht, bin aufgestanden, habe gegessen und bin zum Spiel gefahren. Ich war nicht immer auf dem Zeug. Aber in all den Jahren waren es sehr viele Spiele.“

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