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Seefelder Dopingskandal : Fis bestätigt Namen der Langläufer

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Auf der absteigenden Bahn: Dominik Baldauf Bild: AFP

Den fünf bei der Ski-WM zeitweise verhafteten Langläufern aus Österreich, Estland und Kasachstan drohen neben juristischen Folgen mehrjährige Sperren.

          Der Ski-Weltverband Fis hat zwei Tage nach der Doping-Razzia während der Nordischen WM in Seefeld die fünf zeitweise verhafteten Langläufer vorläufig gesperrt und damit erstmals die Namen der Athleten offiziell bestätigt. Den Österreicher Dominik Baldauf und Max Hauke, den Esten Andreas Veerpalu und Karel Tammjärv sowie dem Kasachen Alexei Poltoranin drohen neben juristischen Folgen mehrjährige Sperren.

          „Die Fis wird Doping in keiner Form tolerieren. Sämtliche Sportler und andere Personen, welche die Vorschriften und Regeln missachten, die saubere Athleten und die Integrität unseres Sports verletzten, werden bestraft“, sagte Fis-Präsident Gian Franco Kasper: „Während die Geschehnisse der vergangenen Tage ein negatives Licht auf den Sport werfen, senden sie doch ein klares Signal, dass Doping von der Fis nicht hingenommen wird und mit harten Konsequenzen verbunden ist. Ich hoffe, dies sendet eine klare Botschaft an andere Athleten, dass es ernste persönliche, juristische und sportliche Folgen für Dopingtäter gibt.“

          Die Fis hatte in den 48 Stunden nach Bekanntgabe der Verhaftungen im Zuge groß angelegter Dopingrazzien in Deutschland und Österreich zuvor nicht öffentlich reagiert.

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