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Doping : Schumacher negativ, aber nicht entlastet

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Stefan Schumacher Bild: AP

Auch mit dem negativen Ergebnis einer Urinprobe kann der Radprofi Stefan Schumacher den Verdacht der Blutmanipulation nicht von sich abwenden.

          Auch das negative Ergebnis einer Urinprobe, die der Radprofi Stefan Schumacher fünf Tage vor den Weltmeisterschaften in Stuttgart abgegeben hat, kann den Verdacht der Blutmanipulation nicht von ihm abwenden.

          Zwar gab der Bund Deutscher Radfahrer am Mittwoch bekannt, dass die Analyse einer Urinprobe vom 25. September keinen Hinweis auf die Einnahme verbotener Mittel gegeben habe. Dies bedeutet unter anderem, dass der Nürtinger Gerolsteiner-Fahrer vom Verdacht entlastet ist, das Blutdopingmittel Epo genommen zu haben.

          Seine offenbar verdächtigen Blutwerte vom selben Tag könnten allerdings auch auf Doping mit Fremd- oder Eigenblut hinweisen. Dies kann im Urin nicht nachgewiesen werden. „Am Sachstand hat sich nichts geändert“, sagt Fritz Sörgel, Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung in Nürnberg, der eine Leistungsmanipulation weiter für möglich hält. Schumacher hatte seine erhöhten Hämatokritwerte mit einer Durchfallerkrankung erklärt. Sörgel bestreitet, dass ein solcher Zusammenhang möglich wäre.

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