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Pressestimmen aus Österreich : „Blutige kriminelle Machenschaften“

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Peter Schröcksnadel, Präsident vom Österreichischen Skiverband: „Austria is a too small country to make good doping“. Bild: dpa

„Austria is a too small country to make good doping“, sagte einst Skichef Schröcksnadel. Nun ist für den Standard klar: „Auch Seefeld wird ein Synonym sein für blutige kriminelle Machenschaften.“

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          „Die Presse“: „Für Österreichs Wintersport ist dieser Vorfall ein immenser Imageschaden. Doping läuft in Österreich immer noch auf die gleiche Tour ab. Peter Schröcksnadel, der Präsident des Skiverbandes, wusste es schon 2006: ,Austria is a too small country to make good doping.’ Dreizehn Jahre später klingt es noch immer wie blanker Hohn, doch die Spurensuche ist ein Kriminalfall.“

          „Der Standard“: „Seefeld steht seit Mittwoch in einer Reihe mit Salt Lake City (2002), Turin (2006) und Sotschi (2014), den olympischen Schauplätzen der großen österreichischen Doping-Skandale der vergangenen Jahre. Auch Seefeld wird ein Synonym sein für blutige kriminelle Machenschaften im Namen des Erfolges.“

          „Wiener Zeitung“: „Doping ist auch in Österreich längst kein Kavaliersdelikt mehr, zumindest in dieser Hinsicht hat Turin 2006 spät, aber doch seine Wirkung entfaltet. Doch nur die Sportler an den Pranger zu stellen, (...) ist bei allem verständlichen Ärger freilich zu wenig. Am System Spitzensport – in dem Betreuer, Funktionäre, Sponsoren, Medien, Politik und Fans alle ihre Rolle spielen – hat sich seit Turin schließlich nichts geändert.“

          „Salzburger Nachrichten“: „13 Jahre nach den Olympischen Spielen in Turin versinkt der österreichische Sport wieder im Doping-Sumpf. Nur diesmal kommt es noch schlimmer: Mit der Heim-WM wurde in Seefeld eine glanzvolle Veranstaltung in Grund und Boden gestampft.“

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