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Positiver Kokain-Test : Eishockey-Star vier Jahre gesperrt

  • Aktualisiert am

Positiv getestet, lachen vergangen: Jewgeni Kuznezow Bild: USA TODAY Sports

Der russische Eishockey-Star Jewgeni Kusnezow darf auch bei Olympia 2022 nicht für sein Land spielen. Für seinen Klub in der nordamerikanische Profiliga NHL gilt die Sperre dagegen nicht.

          Wegen eines positiven Kokain-Tests darf der russische Eishockey-Star Jewgeni Kusnezow vier Jahre lang nicht für sein Land spielen. Damit fehlt der 27-Jährige auf jeden Fall auch bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking. Das teilte der Weltverband IIHF an diesem Freitag mit.

          Der Kokain-Missbrauch wurde im Rahmen einer Doping-Kontrolle bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei am 26. Mai 2019 festgestellt. An dem Tag gewann der Stürmer der Washington Capitals mit Russland das Spiel um Platz drei 3:2 nach Penaltyschießen gegen Tschechien. Kusnezow sei seit dem 13. Juni vorläufig gesperrt gewesen, er habe die Öffnung der B-Probe nicht beantragt. Die Sperre gelte bis 12. Juni 2023.

          In der nordamerikanischen Profiliga NHL, in der Kusnezow seit 2014 für die Washington Capitals spielt, bleibt Kusnezow spielberechtigt. Mit Washington gewann er in der Saison 2017/18 den Stanley-Cup. In den Play-offs jener Saison erzielte Kusnezow die meisten Scorerpunkte.

          Russlands Sportminister Pawel Kolobkow sagte der Agentur Interfax zufolge, dass die Sperre nicht die Arbeit des russischen Teams beeinträchtigen werde. Zudem habe man nicht die Möglichkeit, Athleten zu kontrollieren, „die Russland in einem jungen Alter verlassen“.

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