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Doping : Österreichische Radprofis vier Jahre gesperrt

  • Aktualisiert am

Stefan Denifl kann vom Rad steigen: Vier Jahre Sperre wegen Dopings Bild: dpa

Die österreichischen Radprofis Stefan Denifl und Georg Preidler waren durch die Razzien im Zuge der „Operation Aderlass“ in Erfurt und Seefeld ins Visier der Ermittler geraten.

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          Die österreichischen Radprofis Stefan Denifl und Georg Preidler sind wegen Dopings für vier Jahre gesperrt worden. Das gab die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) am Donnerstag bekannt. Die beiden Sportler sind durch die Razzien im Zuge der „Operation Aderlass“ in Erfurt und bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld in das Visier der Ermittler geraten. Beide waren seit dem 5. März suspendiert.

          Laut ÖADR soll Denifl von Juni 2014 bis Ende 2018 Eigenblut-Doping betrieben haben, Preidler vom 1. Februar 2018 bis zum 23. Dezember 2018. Denifls Sieg bei der Österreich-Rundfahrt 2017 sowie sein Etappensieg bei der Vuelta (2017) wurden gestrichen. Die beiden Sportler haben nun vier Wochen Zeit, rechtliche Schritte gegen die Entscheidung zu ergreifen.

          Nach Aufdeckung des Blutdoping-Skandals am 27. Februar sind bisher die Namen von 15 Sportlern bekanntgeworden, die in die Affäre verstrickt sein sollen. So hat der ehemalige deutsche Radprofi Danilo Hondo gestanden, beim Erfurter Sportarzt Mark S. Blutdoping praktiziert zu haben. Ebenfalls bekannt sind die Namen von sieben Skilangläufern, zu denen der österreichische Whistleblower Johannes Dürr zählt. Er hat derweil einen Zivilprozess gegen den Österreichischen Skiverband verloren. Dürr hatte behauptet, der ÖSV dulde stillschweigend Doping. Der ÖSV klagte auf Unterlassung und Widerruf – das Landesgericht Innsbruck gab dem Verband recht.

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