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Doping im Sport : „Das Ganze hat suchtähnliche Züge“

Bodybuilder zeigen bei einem Wettkampf in Myanmar ihre Muskeln. (Archivbild) Bild: Reuters

Doping gibt es nicht nur im Spitzensport. Mischa Kläber ist Sportsoziologe und spricht im F.A.Z.-Interview über Körperoptimierung im Fitness-Studio, Bodybuilder, die in Richtung Doping abdriften, und eine entgleiste Selbstwahrnehmung.

          6 Min.

          Zuletzt gab Europol bekannt, man habe nach Razzien in 33 Ländern 17 Banden und neun Geheimlabore hochgehen lassen, die illegale Dopingmittel herstellten und vertrieben. 3,8 Millionen Doping-Präparate und gefälschte Medikamente, allein 24 Tonnen Steroidpulver, wurden beschlagnahmt. Hat Sie der Umfang dieses Marktes überrascht?

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Es ist überraschend und erschreckend zugleich. Mehr als alarmierend. Es ist fünf nach zwölf.

          Was muss jetzt passieren?

          Wir müssen dieser Problematik jenseits des Hochleistungssports deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen. Der ist nur die Spitze des Eisbergs.

          Wer sind denn die Leute, die im Freizeitsport Arzneimittel missbrauchen?

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