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Doping : Hürden-Europameister Williams suspendiert

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Der Europameister positiv: Hier freut sich der 400-Meter-Hürdenläufer Rhys Williams noch über das Gold von 2012, jetzt hat er Probleme. Bild: AP

Nach einer positiven Dopingprobe hat Wales den 400-Meter-Hürdenläufer Rhys Williams von den Commonwealth-Spielen in Glasgow zurückgezogen.

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          Nach einer positiven Dopingprobe hat Wales den 400-Meter-Hürdenläufer Rhys Williams von den Commonwealth-Spielen in Glasgow zurückgezogen. Der Europameister von 2012, dessen persönliche Bestzeit bei 48.84 Sekunden steht, war am 11. Juli beim Grand-Prix-Meeting der Leichtathleten ebenfalls in Glasgow auffällig geworden. Die britische Anti-Doping-Agentur suspendierte Williams daraufhin vorläufig von allen Wettbewerben. Der 30-Jährige, der mit 48,95 Sekunden auf Platz vier der europäischen Rangliste steht, bestritt, wissentlich eine verbotene Substanz eingenommen zu haben und sprach von einem „großen Schock“.

          Substanz unbekannt

          Welche Substanz gefunden wurde, ist nicht bekannt. Offen blieb wenige Wochen vor der EM in Zürich bisher auch, ob es sich um die A- oder die B-Probe handelte. Williams, dessen Vater J.J. Williams 1970 als Sprinter bei den Commonwealth Games  startete und der 30 Mal für die walisische Rugby-Nationalmannschaft gespielt hat, hatte nach Platz drei 2006 und Rang zwei 2010  bei den Europameisterschaften 2012 die Goldmedaille in 49,33 Sekunden gewonnen.

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