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Fall Sachenbacher-Stehle : Kein Fund in Ruhpolding

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Ruhpolding im Januar: Evi Sachenbacher-Stehle schultert ihr Gewehr Bild: AFP

In der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle hat die Staatsanwaltschaft drei Objekte durchsucht. In einem davon seien Nahrungsergänzungsmittel gefunden worden, aber nicht am Stützpunkt Ruhpolding.

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          In der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle hat die Münchner Staatsanwaltschaft am Stützpunkt Ruhpolding nach eigenen Angaben keine Nahrungsergänzungsmittel (NEM) gefunden. „Wir haben drei Objekte durchsucht. Zum einen den Olympia-Stützpunkt in Ruhpolding und zwei weitere Objekte. In einem der Objekte, aber nicht im Stützpunkt Ruhpolding, haben wir Nahrungsergänzungsmittel gefunden“, sagte Staatsanwalt Peter Preuß am Dienstag. Er betonte, dass gegen „Unbekannt und nicht gegen Frau Sachenbacher-Stehle ermittelt“ werde.

          Die Biathletin hatte mit einer positiven Doping- Probe bei den Olympischen Winterspielen für Aufsehen gesorgt. Sachenbacher-Stehle war vergangene Woche sowohl in der A- als auch in der B-Probe positiv getestet worden. Die positive Probe könnte auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen sein. Der Deutsche Olympische Sportbund hatte die Athletin aus dem Olympia-Team ausgeschlossen und ihre sofortige Rückreise veranlasst.

          Die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin bestreitet bewusstes oder vorsätzliches Doping. Evi Sachenbacher-Stehle hat zugesagt, den „Sachverhalt lückenlos aufzuklären“. Am Montagabend gab es ein Telefonat zwischen ihrem Anwalt Marc Heinkelein und Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV). „Es war ein sachliches und produktives Gespräch“, sagte Heinkelein. Man habe vereinbart, sich gegenseitig über den Stand zu informieren, sagte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach.

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