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Dopingsperre : Keine Gnade für Salazar

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Alberto Salazar: Die Vierjahressperre für den Lauftrainer bleibt bestehen. Bild: AP

Die Vierjahressperre für Trainer Salazar bleibt bestehen. Er scheitert mit seinem Einspruch. Der frühere Marathonläufer soll Dopingproben manipuliert und mit verbotenen Mitteln gehandelt haben.

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          Leichtathletik-Trainer Alberto Salazar muss seine Vierjahressperre wegen Dopingverstößen absitzen. Salazar scheiterte mit seinem Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) wie auch der ebenfalls gesperrte Endokrinologe Jeffrey Brown, der Athletinnen und Athleten Salazars behandelt hatte.

          Salazar, der unter anderen Großbritanniens Lauf-Star Mo Farah trainiert und das inzwischen eingestellte Nike Oregon Project betrieben hatte, war 2019 suspendiert worden. Bei den Verfehlungen, die die amerikanische Antidopingbehörde in Sachen Salazar zusammengetragen hatte, geht es um die Jahre 2010 bis 2014.

          Der gebürtige Kubaner soll Dopingproben manipuliert und mit verbotenen Mitteln gehandelt haben. Im Juli war Salazar vom amerikanischen „Safe Sport“­­Center lebenslang gesperrt worden, nachdem ihm Athletinnen aus dem Oregon Project sexuelles und emotionales Fehlverhalten vorgeworfen hatten. Der frühere Marathonläufer gab „gefühllose oder unsensible“ Kommentare zu, bestritt jedoch, dass Sportlerinnen unter seiner Aufsicht Missbrauch oder Diskriminierung erlitten hätten.

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