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Doping : Russland überlässt der Wada 3000 Proben

  • Aktualisiert am

Dopingproben Bild: dpa

Russland wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Leistungssportler systematisch zu dopen. Gleichzeitig wurden der Welt-Anti-Doping-Agentur tausende Dopingproben zur Nachkontrolle übergeben.

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          Nach schweren Vorwürfen über systematisches Doping im russischen Spitzensport haben die Behörden des Landes internationalen Ermittlern 3000 Proben zur Laboranalyse überlassen. Eine Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) habe die Proben abgeholt, sagte der russische Sportminister Witali Mutko der Staatsagentur Itar-Tass zufolge. In der ARD-Dokumentation vom 3. Dezember über Doping in Russland habe es „gewisse Hinweise auf Fakten“ gegeben, meinte Mutko, denen nachgegangen werden müsse.

          „Wir sollten sie untersuchen. Und wir sind bereit, wenn wir etwas nicht so machen, wie es sein soll, es zu korrigieren“, sagte der Minister. Zugleich warnte er davor, wegen einzelner Fälle einem ganzen Land - „womöglich noch unter dem Deckmantel des Staates“ - ein Doping-System zu unterstellen. „Es ist eine Tatsache, dass Doping nicht nur eine Angelegenheit Russlands ist“, sagte er.

          Mutko verwies darauf, dass Moskau im Kampf gegen Doping auch eine Konvention der Unesco ratifiziert habe. „Ich kann sagen, dass wir in den vergangenen vier Jahren eine gewaltige Arbeit erledigt haben“, betonte der Politiker. Wegen der in dem ARD-Film von russischen Sportlern geäußerten Vorwürfe habe Russland auch einen Brief an die WADA geschrieben: „Wir gehen den Weg der Offenheit.“

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