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Anti-Doping-Gesetz : Leichtathletik-Verband setzt sich ab

DLV-Präsident Clemens Prokop Bild: dpa

Der DOSB hat Einwände gegen das Anti-Doping-Gesetz der Regierung. Der Leichtathletik-Verband unterstützt dagegen den Entwurf – und schreibt einen Brief an den Justizminister.

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          Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) unterstützt in einer Stellungnahme gegenüber Bundesjustizminister Heiko Maas den Entwurf des Anti-Doping-Gesetzes der Bundesregierung und distanziert sich damit von den Einwänden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und dessen Athletenkommission.

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          DLV-Präsident Clemens Prokop, Direktor des Amtsgerichts Regensburg, bestätigte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass sein Verband eine entsprechende Stellungnahme verfasst habe. Lediglich eine generelle Kronzeugenregelung sei für dieses Gesetz noch überlegenswert.

          Prokop hatte bereits als Sachverständiger an dem Teil der Koalitionsvereinbarung zwischen Union und SPD teilgenommen, in dem sich die Regierungspartner auf dieses Gesetz einigten. Der DOSB und seine Athletenkommission wehren sich unter anderem gegen die uneingeschränkte Strafbarkeit des Besitzes von Dopingmitteln für Kader- und Profiathleten.

          Noch im März will das Kabinett das Gesetz verabschieden; seine erste Lesung im Bundestag und die folgende öffentliche Anhörung sollen noch vor der parlamentarischen Sommerpause erfolgen.

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