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Israels Sportler diskriminiert : Wo bleiben die Konsequenzen?

Keine Deals? Der Davidstern im Sommer 2015 bei der Europäischen Makkabiade in Berlin. Bild: dpa

Seit Jahrzehnten ist die Diskriminierung israelischer Athleten Alltag im internationalen Sport. Ob Judo, Schach oder Taekwondo – die Fälle häufen sich.

          9 Min.

          Es ist ein katastrophaler Kreislauf. Ein Teufelskreis.“ Alon Meyer sitzt im Frankfurter Westend, er ist der Vorsitzende des Sportvereins TuS Makkabi und vom jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland, aber er spricht vom Umgang mit den Sportlern jenes Staates, der an diesem Wochenende seinen 70. Geburtstag feiert. Von Diskriminierung israelischer Athleten, die seit Jahrzehnten zum Alltag internationaler Sportverbände gehört. Nicht nur Meyer fällt dabei auf, dass sie keineswegs nachlässt. Im Gegenteil.

          Die Chronik des vergangenen halben Jahres: Am 26. Oktober 2017 gewinnt der israelische Judoka Tal Flicker seine Klasse beim Grand-Slam-Turnier in Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei der Siegerehrung wird die Hymne des Internationalen Judo-Verbandes gespielt und dessen Flagge aufgezogen. Flicker singt mit der israelischen Hymne gegen das Verbandslied an.

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