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Geld für Sportler-Vertretung : „Die Summe, um die es geht, ist ein Witz“

Der Deutschland-Achter in Aktion mit Schlagmann Hannes Ocik (Mitte). Bild: Picture-Alliance

Deutsche Top-Sportler wollen der Politik und dem DOSB nicht mehr als „Nutzobjekte“ dienen. Sie kämpfen um die Finanzierung einer unabhängigen Athletenvertretung. Und das ist nicht die einzige Forderung.

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          „Da stecken die Herrschaften vom DOSB und aus der Politik bei den Winterspielen von Pyeongchang im Deutschen Haus die Köpfe zusammen, und zwei Wochen später heißt es, dass die 200.000 Euro, die dem Verein Athleten Deutschland zugesagt waren, an den DOSB gehen“, schimpft Felix Neureuther. „Wenn Alfons Hörmann wirklich wollte, dass die Athleten unterstützt werden, dann sollte er etwas dafür tun und dies nicht verhindern.“

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Den Skirennfahrer, Gewinner von 13 Weltcup-Rennen, bringt die Unsicherheit bei der Finanzierung des Vereins Athleten Deutschland in Rage – wie viele Sportlerinnen und Sportler. Gegenüber Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) und Politik drängen sie – unter ihnen die vier Olympiasieger Lena Schöneborn und Kristina Vogel, Fabian Hambüchen und Robert Harting – darauf, eine unabhängige Vertretung der Hauptpersonen im Spitzensport zu ermöglichen. „Athleten sind Nutzobjekte in diesem System“, klagt Neureuther. „Ich habe den Eindruck, dass der DOSB und sein Präsident fürchten, die Macht zu verlieren, über Sportlerinnen und Sportler zu bestimmen.“

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