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FAZ Plus Artikel Sportler-des-Jahres-Kommentar : Das Geschenk der Kristina Vogel

  • -Aktualisiert am

Kristina Vogel bei der Sportler-Gala in Baden-Baden mit Partner Michael Seidenbecher. Bild: dpa

Die verunglückte Radsportlerin bekam bei der „Wahl zum Sportler des Jahres“ einen Sonderpreis. Es wirkte so, als stehle sie allen anderen die Show. Gestohlen hat sie gar nichts, aber etwas hinterlassen.

          Wohin mit all den Siegern? Auf die Bühne. Da stand die leibhaftige Wimbledon-Siegern, der Iron-Mann 2018, die famose Eishockey-Nationalmannschaft, der Olympiasieger der Nordischen Kombination, der Ruder-Achter ... im Kurhaus von Baden-Baden zum Abschlussfoto rund um die „Wahl zum Sportler des Jahres“. Alle hatten sie eine besondere Geschichte zu erzählen. Angelique Kerber als Siegerin der Wahl die der Rückkehr aus einer „schrecklichen“ Saison 2017 in das Allerheiligste des Tennis, ins Wohnzimmer ihres selbstironischen Laudators Boris Becker – nun mit Wohnrecht auf Lebenszeit.

          Patrick Lange verknüpfte seinen zweiten Triumph auf Hawaii mit einem Heiratsantrag, als habe ihn die Liebe ins Ziel getragen. „Standing Ovations“ im Kurhaus von Baden-Baden am Sonntagabend nach dem Kniefall in Kona; und ein Sonderapplaus für das silber-werte Glaubensbekenntnis des Eishockey-Teams, das als verschworene Spielgemeinschaft bei den Winterspielen die halbe Weltelite aufs Glatteis führte, bis manche Gegner vor lauter Frust seinen Schläger zertrümmerte: „Don’t worry, be happy!“ Diesen 30 Jahre alten Song hörten die Deutschen vor ihren Spielen in der Kabine. Er streift ein bisschen die Erfolgsrezepte von Athleten. Ihre Fähigkeit, Probleme nicht zu beklagen, weil sie sich allenfalls verdoppeln, sondern sie zu lösen, sogar in Schwung zu verwandeln.

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          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

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