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DOSB-Chef Hörmann : Freche Athleten ärgern den Präsidenten

DOSB-Präsident Alfons Hörmann Bild: dpa

Sportler werden in der Corona-Krise nach ihrer Meinung gefragt – und sagen sie! Das gab es doch früher nicht. DOSB-Chef Hörmann ärgert sich. Bei ihm kam schon öfter der Eindruck auf, er sei ein wenig aus der Zeit gefallen.

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          Lange nichts von Alfons Hörmann gehört. Deutschlands oberster Sportler, beinahe Landrat des Oberallgäu, muss sich verlaufen haben. Aber dieser Tage hat er sich gemeldet, im Interview mit dem „Spiegel“. Die Verbindung war sehr schlecht, vielleicht rief er aus den Sechzigern an. Können aber auch die Siebziger gewesen sein.

          Hörmann hatte etwas mitzuteilen, er hat auf seinem Ausflug entdeckt, wie sehr ihm die Gegenwart missfällt: „Extrovertierte Athleten“ nutzten die Sorge um die Sicherheit von Sportgroßveranstaltungen in Zeiten der Covid-19-Pandemie „zur Selbstinszenierung“. Denn: sie „verstehen das mediale Handwerk sehr gut“. Da schau her! Frech, diese Athleten. Werden nach ihrer Meinung gefragt, sogar von Journalisten – und sagen sie!

          Wie kann das sein, was ist passiert, was hat sie bloß so ruiniert? Das gab es doch früher nicht. Es mag die Aufregung sein, die das Virus verursacht. Beim Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes kam schon öfter der Eindruck auf, er sei ein wenig aus der Zeit gefallen. Vielleicht liegt es ja daran, dass ihn die Bürger im Oberallgäu im März nicht zu ihrem Landrat gemacht haben. So eine Wahl haben die Sportler nicht.

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