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Christa Thiel : Rückzug aus DOSB-Präsidium

  • -Aktualisiert am

Christa Thiel wird nicht mehr für das neue DOSB-Präsidium kandidieren. Bild: dpa

Die für den Leistungssport zuständige Vizepräsidentin Christa Thiel wird nicht mehr dem neuen Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören.

          Christa Thiel wird nicht mehr dem neuen Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) angehören. Das bestätigte die Juristin auf Anfrage. „Es stimmt. Vier Jahre sind genug“, sagte die Vizepräsidentin für Leistungssport aus Wiesbaden. „Ich werde bei den Neuwahlen im Dezember in Dresden nicht mehr kandidieren.“ Die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes hatte immer wieder den engen Spielraum für Entscheidungen im DOSB-Amt geschildert: „Im Grunde wird der Job auch vom Präsidenten und vom Generaldirektor wahrgenommen. Da bleibt nicht viel.“

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Aus Altersgründen werden auch Ilse Ridder-Melchers (Frauen und Gleichstellung) sowie Schatzmeister Hans-Peter Krämer das Präsidium verlassen. Bei der Versammlung des DOSB Ende des Jahres sollen die Rechte der Mitglieder gestärkt werden. Dazu zählt wohl eine Aufhebung der Altersgrenze. Laut Paragraph 16 der DOSB-Satzung kann bislang nur Präsidiumsmitglied (im Wahlamt) werden, wer zum Zeitpunkt der Wahl noch nicht das 70. Lebensjahr vollendet hat. Die Versammlung soll auch über die Einführung eines hauptamtlichen Vorstandes im DOSB entscheiden. Das ehrenamtlich arbeitende Präsidium würde dann unter Leitung von Präsident Alfons Hörmann die Rolle eines Aufsichtsrates übernehmen. Die dazu notwendige Mehrheit für eine Satzungsänderung soll Ende Juni mit den Landessportbünden und den Fachverbänden vorbereitet werden.

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